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59. Rhonda with Broom, 120x80cm
59. Rhonda with Broom, 120x80cm
57. Twiggy with Celo Wrap, 30x30 cm
57. Twiggy with Celo Wrap, 30x30 cm
56. Lucy with Bowls, 30x30 cm
56. Lucy with Bowls, 30x30 cm
55. Barbara with Shopping Bag, 60x40 cm
55. Barbara with Shopping Bag, 60x40 cm
54.8, Rita drying Dish, 90x60 cm
54.8, Rita drying Dish, 90x60 cm
54.5. Milk Maid, 90x60 cm
54.5. Milk Maid, 90x60 cm
54. Ruth pouring Oil, 60x40 cm
54. Ruth pouring Oil, 60x40 cm
53. Helga with Hoover, 90x60 cm
53. Helga with Hoover, 90x60 cm
52. Jean with Dustpan 120x80 cm
52. Jean with Dustpan 120x80 cm
51. Meiting with Bucket, 90x60 cm
51. Meiting with Bucket, 90x60 cm
46.Paula Shopping 2, 60x40 cm
46.Paula Shopping 2, 60x40 cm
49. Karen with Miele 4, 120x80 cm
49. Karen with Miele 4, 120x80 cm
40. Hilda's Heart Cookies, 30x20 cm
40. Hilda's Heart Cookies, 30x20 cm
36. Irene Ironing, 120x80 cm
36. Irene Ironing, 120x80 cm
35. Theresa Sewing, 30x20 cm
35. Theresa Sewing, 30x20 cm
32. Rita Drying Dish, 30x20 cm
32. Rita Drying Dish, 30x20 cm
31b. Rebecca with Water Kettle 3, 30x30 cm
31b. Rebecca with Water Kettle 3, 30x30 cm
30. Helen Sponge Cleaning, 30x30 cm
30. Helen Sponge Cleaning, 30x30 cm
29b. Doro Hanging Laundry 2, 30x30 cm
29b. Doro Hanging Laundry 2, 30x30 cm
29a. Doro Hanging Laundry, 30x30 cm
29a. Doro Hanging Laundry, 30x30 cm
28. Linda Wrapping, 30x30 cm
28. Linda Wrapping, 30x30 cm
27. Klementine, 30x30 cm
27. Klementine, 30x30 cm
26. Marilyn Cooking, 30x30 cm
26. Marilyn Cooking, 30x30 cm
23. Julia Making Coffee, 60x40 cm
23. Julia Making Coffee, 60x40 cm
21. Doris with Dryer, 60x40 cm
21. Doris with Dryer, 60x40 cm
17. Lucy with Poodle Mop, 90x60 cm
17. Lucy with Poodle Mop, 90x60 cm
15. Elisabeth Sponge Mopping, 90x60 cm
15. Elisabeth Sponge Mopping, 90x60 cm
12. Bernadette with Rug Beater, 90x60 cm
12. Bernadette with Rug Beater, 90x60 cm
10. Juanita Ironing, 60x40 cm
10. Juanita Ironing, 60x40 cm
8. Loretta Sewing, 60x40 cm
8. Loretta Sewing, 60x40 cm
5. Brigitte Cutting Banana, 50x40 cm
5. Brigitte Cutting Banana, 50x40 cm

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Liebe Kristina Kanders,

Sehr geehrte Damen und Herren,


Helga staubsaugt lässig und entspannt mit dem Hoover, Barbara trägt mit Leichtigkeit eine große Papiertüte mit den getätigten Einkäufen, Rhonda kehrt akribisch und entschlossen die letzten Staubflöckchen aus den vermeintlichen Ecken und Hilda erfreut sich ihrer perfekt ausgestochenen Plätzchen in Herzform.


Willkommen in der Welt der immer fleißigen putzenden, staubwischenden, Kaffee kochenden, nähenden, bügelnden, abtrocknenden, kochenden und waschenden Hausfrauen. Und damit ist nur ein Bruchteil der Arbeiten genannt, die die Frauen in der westlichen Welt der 50er und 60er Jahre von Kristina Kanders verrichten.


Die Kölner Künstlerin stand einst am künstlerischen Scheideweg und musste sich zwischen Malerei oder Musik entscheiden. Sie folgte der Musik, verließ das Land, lebte viele Jahre als erfolgreiche Schlagzeugerin in New York City; aber die Malerei hat sie nie losgelassen. 2005 ist sie wieder nach Köln zurückgekehrt und vergisst die Welt um sich, wenn sie malen darf.


Flirrende kleingemusterte Verläufe, Streifenmuster, Blumengirlanden, die in dezenten Farbklängen und ebenso in schrägen Farbnuancen münden, bilden die Umgebung der arbeitenden Frauen. Hierbei handelt es sich um keine gemalte Raumsituation, sondern um sorgsam von Kanders zusammengetragene Vintage-Tapeten. Sie bilden den häuslichen Rahmen und gleichermaßen die Kleider, Minis und Kittelschürzen der Frauen.


Tapeten fanden Künstler auch schon vor 100 Jahren interessant.

Die Tapete in der Kunst ist spätesten seit Picasso bildwürdig geworden, nachdem er ein Stück des Wanddekors in seine kubistischen Bilder als Collagenelement klebte. Damit fand er eine Lösung, um dem Betrachter wieder ein Stück Realität zurückzugeben, nachdem dieser sich in der kubistischen Auflösung gänzlich verloren glaubte.

Und vielleicht erstaunt Sie, dass die Tapete auch mit einer Institution der Kunst eng verbunden ist. Das Bauhaus, das man wohl eher schnörkellos und geometrisch verortet, würde man nicht unbedingt mit dem Thema Tapete verbinden. Aber das wirtschaftlich erfolgreichste Produkt am Bauhaus war die Bauhaus-Tapete, die im Übrigen von Bauhäuslerinnen

entworfen worden ist.


Zu einer Zeit als Frauen 1919 in Weimar 50 Prozent der Studentenschaft im Bauhaus ausmachten, scheinen Kanders Frauen nach einem weiteren Weltkrieg, von einem emanzipatorischen Ansatz weit entfernt.


Sie begegnen uns im klassischen Brustbildnis oder auch in ganzer Figur, mal frontal, mal in dreiviertel-Ansicht, wobei das Lächeln zum täglichen Programm gehören zu scheint. Worüber sie lächeln? Über den Besitz und die Errungenschaften der unverzichtbaren Haushaltshilfen oder versichern sie sich einem unsichtbaren Gegenüber, der gleich das gefegte Heim betreten wird und diesen Lebensstandard ermöglicht?


Damit wird eine Frauengeneration beschworen, die sich nach dem Ende des zweiten Weltkrieges vor eine neue Aufgabe gestellt sah: Nun arbeiteten wieder die Männer und sorgten für eine Welt, in der das behagliche Heim für jegliches Vergessen und Verdrängen prädestiniert erschien.


Die Frauen hingegen wurden auf die wesentlichen Aufgaben wie

Kochen, Putzen und Kindererziehung festgelegt. Für eine Vorbereitung des Ehelebens sorgten Hauswirtschaftsschulen, in denen die Frauen angelernt wurden, diese Aufgaben zu übernehmen und die entsprechenden Handgriffe zu lernen, um die Voraussetzung für die perfekte Rolle als Hausfrau und Mutter zu schaffen. Das sind auf den ersten Blick unzählige

Lebensentwürfe, die sich wie die kleinformatigen Tapetenmuster aneinander reihen. Kristina Kanders hat aber dafür gesorgt, dass die Einzelbilder der Serie der „Disappearing Housewives“ keine bloßen Nummern erhalten, sondern gab ihnen den passenden Vornamen und enthebt sie bestenfalls aus der Anonymität.


Es sind nicht nur die hübschen Gesichter, die uns irgendwie aus der Werbung der 50er und 60er vertraut sind. Zuweilen hat sich auch eine Ikone der Kinowelt im Tapetenmuster verirrt wie Brigitte Bardot, die mit Schmollmund und blonder toupierter Mähne eine Banane in mundgerechte Stückchen verarbeitet und sogar Marilyn Monroe rührt keck im Kochtopf.

Jüngst hat es Kanders auch die Milch einschenkende Magd von Vermeer angetan. Diese scheint schwere Arbeit gewöhnt, der Körper ist kräftig. Diese Genealogie des weiblichen Hauspersonals wird im Grunde mit der bügelnden Juanita und der kehrenden Rhonda fortgeführt.


Aber wie sie da steht und die Milch umgießt, verkörpert sie ein Bild vollkommener Anmut. Sie ist vollkommen eins mit sich und der Welt und verschmilzt mit der Umgebung und das verbindet sie auch wieder mit den Frauen aus der Zeit des Wirtschaftswunders. Es lohnt in jedem Fall, diese Bilder genau zu inspizieren und diesen sprichwörtlich auf den Grund zu gehen.


Gesicht, Frisur und Teile des weiblichen Körpers, die aus der Tapete hinaus schauen, sind perfekt anatomisch und äußerst naturalistisch festgehalten. Die Farbpalette ist meistens auf Schwarz-Weiß reduziert, so dass wir unweigerlich an Fotografien aus dieser Zeit erinnert werden, die unsere eigenen Geschichten und Erinnerungen anklingen lassen. Das erscheint nur konsequent, denn so real diese Anwesenheit ist, verschwinden die Frauen wieder in der endlosen Aneinanderreihung der Wandbekleidung.


Wenn man so möchte, wird hier ein mimetischer Effekt betrieben, der uns als Phänomen in der Biologie begegnet. Lebewesen haben sich in ihrem Aussehen und ihrem Verhalten ihrem Lebensraum angepasst. Lebewesen, die die Mimese beherrschen, sind in ihrem Lebensraum

nur schwer zu erkennen... so wie die Hausfrauen, die in den sorgsam ausgesuchten Tapeten von Kanders wieder zu verschwinden scheinen.


Das Verschwinden im „Hintergrund“ gibt dem Ganzen eine surreale Nuance. Es wundert eigentlich nicht, dass Kristina Kanders von einer großen Rene Magritte-Ausstellung in Brüssel in ihrer Jugendzeit angetan war. Magritte, der surreale Intellektuelle, spielte nicht nur einmal mit der Idee von An-und Abwesenheit auf einer sogenannten Metaebene.


Je nach Generation werden Sie sich entweder schnell in eine Zeit versetzen, in der Sie auf eine ähnliche Mustertapete in grellen Farben täglich schauten, während die Mütter den Haushalt täglich verrichteten.


Schwelgen Sie in Erinnerungen? Die gute alte Zeit, tja, aber wie gut war sie eigentlich? Dabei mag die Blumentapete vielleicht als Retroelement wieder da sein. Die Kittelschürzen sind abgelegt und bestenfalls als Kosmetiktaschen verarbeitet und in hippen Designlädchen zu finden.


Es war ein langer Weg bis die Frauen in den 70er Jahren aufbegehrten, die BHs verbrannt wurden, die Antibabypille auf dem Markt kam und endlich ab 1977 durften die Frauen ohne das Einverständnis ihres Mannes arbeiten.

Heute müssen die Frauen zusehen, dass sie alles mühelos miteinander verbinden: Im Bestfall gilt es, Kinder, Karriere und Haushalt unter einen Hut zu bringen. Wenn eine Disziplin fehlt, rechtfertigen sie sich nicht selten; wenn alles erfüllt ist, ist es im Grunde nicht anders, da immer etwas zu kurz zu kommen scheint.


Das Dilemma ist inzwischen ein anderes, aber nach wie vor ist es nicht gelöst und am Ende geht es doch nach wie vor darum, nicht zu verschwinden. Kristina Kanders sorgt mit ihren Bildern nicht zuletzt dafür, dass das nicht geschieht...

Disappearing Housewives (PDF)

Eröffnungsrede von Kunsthistorikerin

Dr. Nicole Birnfeld, 13.10.2017

  

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Sehr geehrte Damen und Herren,

von heute an und bis in den September hinein geben sich die

“Disappearing Housewives” in der Galerie am Unterhammer die Ehre. Um uns herum wird gewaschen, gekehrt, Geschirr abgetrocknet, beziehungsweise staubgesaugt.

Auf hochhackigen Pumps wird gewienert und gefegt – das bisschen Haushalt eben... wir alle erinnern uns an Johanna von Koczians Mann, der nicht begreifen konnte, wie sich irgendeine Frau über ihre täglichen, ach so leichten Pflichten beklagen konnte. Und so lächeln sie alle hingebungsvoll, Kristina Kanders' Hausfrauen, während sie mit den Vintage-Tapeten wenigstens zum Teil verschmelzen, sich auflösen, und so etwas wie unsichtbar werden.


Angefangen hat alles 2014, als Kristina Kanders eine Tapete findet, die es ihr mit den eigenen Worten „angetan hat“. Das Design erinnert sie an eine Bluse der Mutter. Tatsächlich entfällt das Malen jeglicher Kleidung für Kristina Kanders, die Idee hinter den Hausfrauen ist, dass das Hintergrundmuster auch für Kleider, Hemden und Röcke steht. Es ist frappierend wie sich die Musterung des Hintergrundes den plastisch dargestellten Körperteilen der Frauen unterordnet. Das Auge vollendet

das Bild, wir sehen Form und Faltenwurf des Rockes vor einer aus dem scheinbar gleichen Design bestehenden Wand.

Die Arme, Hände und Gesichtspartien der dargestellten Frauen erscheinen fast ausschließlich schwarzweiß, selbst bei Motiven, die im Original farbig waren.


Die alten Tapeten findet die Künstlerin in einem Spezialladen in Köln, die Anregungen für die „Disappearing Housewives“ stammen aus alten Kochbüchern und der Werbung der 50er- und 60er Jahre. Mit schwungvoller Bewegung holt Housewife Nr.12 etwa mit einem Teppichklopfer aus, während Nr. 23 den Kaffee aufbrüht, Nr. 18 eine Lunchbox packt und Nr. 21 die Wäsche macht.


Die Frauen auf den Bildern sind für ihre haushaltlichen

Pflichtentipptopp frisiert, tragen schicke, für Hausarbeit auch denkbar unpassende Kleider mit Rüschen und Schleifchen – zwar pret-a-porter aber dennoch wie maßgeschneidert, dem Zweck also völlig unangepasst. In der Realität der 50er Jahre schonte man allerdings das Sonntagskleid, das man sich nach dem Krieg mühsam zusammengespart hatte und trug für die Putzarbeit des Alltags selbstverständlich eine Kittelschürze. Die relative Leichtigkeit, mit der sich heute ein Haushalt bewältigen lässt, lässt sich nicht vergleichen mit der damaligen Schwerstarbeit. Ihre Recherche nach Motiven im Internet stößt bei Kristina Kanders an, dass sie sich nun auch mit dem Bild der

Frau in der damaligen Zeit auseinandersetzt und mit dem Wandel des Hausfrauendaseins, der sich damals vollzog. Immerhin sollten die in den Reklamen angepriesenen Haushaltsgeräte ja die Hausarbeit revolutionieren.


Nach Einschätzung des Statistischen Bundesamtes wurde in den 50er Jahren fast das gesamte Einkommen für die Lebenshaltungskosten aufgewendet. Dass heißt, Geld sparen für Anschaffungen wie Kühlschrank oder Waschmaschine, konnte man eigentlich nur durch die Haushaltung der Frauen. Auch wurden erst nach und nach alle Haushalte ans Elektrizitätsnetz angeschlossen. Jetzt erst waren die Erfindung

und Anschaffung von elektrischen Haushaltshilfen, die der Hausfrau das Leben einfacher machen sollten, sinnvoll. Kühlschrank, Waschmaschine und Staubsauger bedeuteten eine enorme Zeit- und Arbeitsersparnis. Aufgrund der Eigenschaft des Kühlschranks beispielsweise musste die Hausfrau seltener einkaufen gehen, weil die Lebensmittel länger hielten.

Man muss sich gerade heute in Erinnerung rufen, dass 1955 nur 10% aller Haushalte einen Kühlschrank hatten. Auch 1958 waren es lediglich 11% mehr und 1962/3 hatte die Hälfte aller Haushalte das heute alltägliche Kühlgerät. 1


Meine Großmutter wusch in einem riesigen Kessel in der Waschküche und noch meine Mutter kochte 1964 die Windeln auf dem Herd. Tatsächlich hat sie mir im Vorfeld dieser

Ausstellung erzählt, dass sie sich die erste Waschmaschine vom

eigenen Geld gekauft hat und den gesamten ersten Waschgang vor der Maschine verbrachte, so froh war sie über die Anschaffung. Die Realität war bis dahin, dass zum Hausfrauendasein - etwa auf einem Bauernhof - Rahm abschöpfen, Butter stampfen, Brot backen, Marmelade und Wurst kochen und Gemüse einwecken gehörte. Solche Hausfrauen verschwanden und verschwinden in der Tat mehr und mehr, aber die Hausarbeit – so unsichtbar sie ist und bleibt – eben nicht. Getan wird sie laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung aus diesem April noch immer vorrangig von Frauen, nun halt nicht mehr als Vollzeitjob, sondern

jetzt sozusagen nebenberuflich. Waren die technischen Neuerungen also zu Beginn ein erster Schritt zur Emanzipation, weil Frauen über mehr ihrer Zeit verfügen konnten, bedeuten sie möglicherweise auch, dass man(n) doch mit ihrer Hilfe erwarten kann, dass das bisschen Haushalt jetzt ein Klacks ist und daher neben dem Broterwerb ganz einfach zu bewerkstelligen.


Die Kölner Künstlerin Kristina Kanders trifft, da besteht kein Zweifel, mit ihren Retro-Hausfrauen den Nerv der Zeit – Ältere verbinden damit Kindheitserinnerungen und schmunzeln übr die witzige Zusammenstellung; für junge Leute ist der Vintage-Look in und ebenso cool wie Tütenlampe und Nierenttisch.


Spätestens seit es eine ihrer Hausfrauen auf das Titelblatt des Kulturmagazins vom Kölner Stadt-Anzeiger geschafft hat, ist sie mit der Serie in und um Köln ausgesprochen erfolgreich und erhielt sogar die Möglichkeit, drei Gemälde daraus im Bonner

Frauenmuseum bei der Ausstellung „Work & Women“ zu zeigen.


Studiert hat Kristina Kanders eigentlich Musik und war über viele Jahre eine gefragte Schlagzeugerin in New York, die bildende Kunst hat sie allerdings immer begleitet. Unter anderem hat sie daher auch Kurse an der Parson’s School of Design belegt.

Nach ihre Rückkehr nach Köln im Jahr 2005 hat die Malerei immer größere Bedeutung erlangt und 2012 hat sie die Trommelstöcke endgültig gegen den Pinsel eingetauscht.


Neben der Serie der „Disappearing Housewives“ arbeitet die Kölnerin auch konsequent an der Reihe „Licht im Dunkel – Heldinnen und Helden“, bei der sie eigentlich ihre eigenen Helden darstellt. Es sind auf Licht und Schatten abstrahierte Portraits von Menschen, die sich mit großem Einsatz für Menschenrechte eingesetzt haben, wie etwa Gandhi oder

Martin Luther King.


Als Helden des Alltags bezeichnen wir jene Helfer, die sich mit großem Einsatz für ihr Ehrenamt einsetzen und damit viel Gutes tun... bisschen so wie ... naja, Sie wissen schon.


Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß inmitten der „Disappearing

Housewives“ und im Gespräch mit der Künstlerin. Ich darf mich an dieser Stelle auch noch für die wunderbare musikalische Begleitung bei Bernd Gast bedanken.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.


Dr. Claudia Gross, Kunsthistorikerin Kaiserslautern


1 Gross-Roath, Claudia: jetzt kommt Licht ins Wirtschaftswunder... S.27-28


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Disappearing Housewives (PDF)

Einweihungsrede von Kunsthistorikerin

Dr. Claudia Gross, 12.7.2017

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